brandnooz Box Abo

Tod in Venedig

Diesen Film bei Amazon bestellen.




neues Zitat einsenden fehlerhaftes Zitat melden zu löschendes Zitat melden

19 Zitat(e):


  • "Das Böse ist eine Notwendigkeit. Es ist das Brot des Genies." thx Hinkel
  • "Das ist nicht Scham, das ist Angst. Scham ist ein seelischer Schmerz, gegen den du immun bist. Denn du bist immun gegen Gefühle. Du bist ein Mann der Abneigung, des Meidens, der Distanz. Du fürchtest dich vor jeder echten, unmittelbaren Beziehung. Das lässt sich mit deinen streng moralischen Grundsätzen nicht vereinbaren. Dein Leben soll so makellos sein wie deine Musik. Ein Schnitzer ist für dich schon ein Zusammenbruch, eine Katastrophe. Und du fühlst dich besudelt." thx Hinkel
  • "Deine Musik ist totgeboren." thx Liquid
  • "Du bist nie rein und makellos gewesen. Nie hast du Zeichen der Vollkommenheit besessen. Erst recht nicht auf dem qualvollen Wege zum Alter. Denn du bist alt, Gustav, und auf der ganzen Welt gibt es nichts unvollkommeneres als das Alter." thx Hinkel
  • "Du darfst so nicht lächeln. So darfst du niemanden anlächeln. Ich liebe dich!" thx Hinkel
  • "Du weißt, Alfred, Kunst ist dir reinste Quelle der Bildung und der Künstler muss daher mustergültig leben. Er muss ein Vorbild an Maß und Kraft sein und ohne jede Zweideutigkeit." "Aber Kunst ist zweideutig. Und Musik ist die zweideutigste aller Künste." thx Hinkel
  • "Es gibt nichts, das langweiliger und reizloser wäre, als das Gesunde. Vor allem, wenn auch die Seele gesund ist und nicht nur der Körper." thx Hinkel
  • "Gustav, weißt du auch, was allem menschlichen Streben zugrunde liegt? Mittelmäßigkeit." thx Hinkel
  • "Hoffentlich duften ihnen die Blumen nicht zu stark, Herr Professor." thx Hinkel
  • "Ich entsinne mich, dass wir so ein Stundenglas auch in meinem Elternhaus hatten. Die Verengung, durch die der rote Sand rinnt, ist so haardünn, dass es zuerst scheint, als ob der Sand im oberen Hohlraum gar nicht abnehme... nur ganz zuletzt, da scheints schnell zu gehn und schnell gegangen zu sein. Nur dem Ende zu, aber das ist so lange hin, dass es des daran denken nicht wert ist.Und im letzten Augenblick ist keine Zeit mehr, da bleibt und keine Zeit mehr zum daran denken." thx Hinkel
  • "Jedes Hotel will einen loswerden, sobald man die Rechnung bezahlt hat. Es ist eine Zumutung!" thx Hinkel
  • "Mein lieber Freund. Dein großer Fehler ist das Leben als Einschränkung zu begreifen." "Aber so ist es doch auch. Die Realität macht uns klein und unfrei." thx Hinkel
  • "Scharlatane! Hochstapler! Da hast du deine Quittung!" thx Hinkel
  • "Schönheit. Du meinst deine subjektive Vorstellung von Schönheit, die im Geiste lebt." "Aber damit bestreitest du doch die Schaffenskraft des Künstlers aus dem Geiste." "Ja, Gustav, genau das bestreite ich." thx Hinkel
  • "Sie wissen doch, Signore, man ist so alt, wie man sich fühlt und keinen Tag älter." thx Hinkel
  • "Und nun dürfen sie sich verlieben. In wen sie wollen, Signore. Bene." thx Hinkel
  • "Weisheit, Wahrheit, menschliche Würde, damit ist es aus. Jetzt hindert dich nichts mehr daran, dich ins Grab zu legen zusammen mit deiner Musik. Du hast erreicht, was du wolltest. Vollkommenes Gleichgewicht. Mensch und Künstler sind identisch geworden. Beide sind an ihrem absoluten Tiefpunkt angelangt." thx Hinkel
  • "Weißt du, manchmal denke ich, manchmal denke ich Künstler sind wie Jäger, die im Dunkeln etwas anvisieren. Sie wissen nicht, was ihr Ziel ist und ob sie es getroffen haben. Aber erwarte doch nicht vom Leben, dass es dein Händchen führt und dein Ziel eliminiert. Die Schöpfung von Schönheit und Vollkommenheit ist ein geistloser Akt." "Aber nein, Gustav, nein! Schönheit gehört ins Reich der Sinne. Schönheit ist sinnlich" "Der Weg zum Geist... der Weg zum Geist führt nie über die Sinne. Ausgeschlossen! Und allein, allein die vollkommene Beherrschung unserer Sinne lässt uns das Wesentliche erreichen. Weisheit, Wahrheit und menschliche Würde." "Menschliche Würde? Weisheit?" "Ja." "Aber was hat das für einen Wert? Genie ist von Gott geschickt! Nein, nein, nein ,nein, von Gott verhängt!" thx Hinkel
  • "Wie schade, dass die Kunst der Tugendhaftigkeit gegenüber so gleichgültig ist. Sonst wärst du doch überragend, unerreichbar, unnachahmlich." thx Hinkel


  • neues Zitat einsenden fehlerhaftes Zitat melden zu löschendes Zitat melden