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Die Caine war ihr Schicksal

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26 Zitat(e):


  • "Anordnung des Personalamtes der Marine. Hiermit erhalten Sie den Befehl, sich an Bord des Minensuchers USS Caine zu begeben und das Kommando zu übernehmen. Unterzeichnet, Konteradmiral Louis Whitfield, USN, Chef des Personalamtes. Ich melde mich zur Ablösung. Alle Anordnungen bleiben bis auf Widerruf in Kraft. Lassen Sie die Mannschaft wegtreten." thx Mickey
  • "Bei mir wird die Dienstordnung buchstabengetreu durchgeführt. Wenn Sie davon abweichen, müssen Sie schon triftige Gründe haben. Und dann ist noch die Frage, ob ich sie akzeptiere." thx Wayne20
  • "Das ist die berühmte Ballade von dem Mann, dessen Mangel an Charme nur noch übertroffen wird von seinem Mangel an Tapferkeit." thx Wayne20
  • "Der Kellner einer dreckigen Hafenkneipe läuft vielleicht mit einem flatternden Hemd durch die Gegend, aber nicht ein Matrose der amerikanischen Flotte!" thx Rhyoken
  • "Die besondere Eigenart von so einem Schiff ist, dass es von Genies konstruiert wird, damit Idioten darauf fahren können." thx Wayne20
  • "Ich allein bestimme an Bord meines Schiffes. Das ist der Vorteil, wenn man Captain ist, meine Heeren." thx Wayne20
  • "Ich bin wohl zu schlau, um tapfer zu sein." thx Cloud
  • "Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass es vier Methoden gibt, seine Pflicht zu erfüllen, nämlich die richtige, die falsche, die übliche und die meinige. Mit meiner fahren Sie am besten." thx ACE
  • "Ich möchte bloß wissen, warum hier so geschrubbt wird. Der Dreck ist doch das einzige, was diesen Kasten zusammen hält." thx Wayne20
  • "Und noch etwas prägen Sie sich ein. Bei mir gibt es nur hervorragende Leistungen. Durchschnitt bewerte ich als ungenügend. Und dass jemand unter dem Durchschnitt liegt, darf überhaupt nicht vorkommen. Ich warne Sie!" thx Mickey
  • "Wenn der Captain einen Rundgang befiehlt, meint er von unten bis oben. Und der Mast ist oben." thx Wayne20
  • "Wir fahren gleich über unsere Schleppleine! Irgendeiner muss das doch dem Captain sagen!"
    "Ohne mich." thx Mickey
  • "Wo sind die restlichen Erdbeeren geblieben?!" thx Cloud
  • "Übernehmen Sie die Verteidigung?" - "Ich würde viel lieber die Anklage vertreten." thx Wayne20
  • Captain DeVriess: "Ach Captain. Wenn Sie wollen, bleibe ich noch ein paar Tage an Bord, bis Sie sich hier eingelebt haben."
    Captain Queeg: "Nein Danke. Ich habe meine eigene Methode, ein Schiff zu kommandieren."
    Captain DeVriess: "Die Caine hat viel mitgemacht. Sie wäre längst reif zum Verschrotten. Die Mannschaft ist auch ziemlich abgekämpft. Aber jeder Mann ist in Ordnung."
    Captain Queeg: "So. Meinen Sie."
    Captain DeVriess: "Ich wünsche Ihnen viel Glück." thx Mickey
  • Captain DeVriess: "Keith, vor drei Tagen kam ein Funkspruch mit einem Gefechtsbefehl für uns rein. Haben Sie ihn bekommen?"
    Fähnrich Keith: "Ja Sir. Er steckt noch in meiner schmutzigen Jacke."
    DeVriess: "Haben Sie ihn dechiffriert?"
    Keith: "Nein Sir."
    DeVriess: "Ein wahres Glück, dass ich das für Sie erledigt habe."
    Keith: "Das war eine grobe Nachlässigkeit von mir. Es wird nicht wieder vorkommen."
    DeVriess: "Haben Sie eigentlich eine Ahnung, was passieren kann, wenn man im Krieg einen Befehl vergisst?"
    Keith: "Ja Sir."
    DeVriess: "Den Eindruck habe ich nicht. Wissen Sie, was das für Folgen haben kann, wenn ein Kriegsschiff seinen Einsatzbefehl nicht befolgt? Der Kommandant eines solchen Schiffes kommt vor ein Kriegsgericht, denn er allein trägt die Verantwortung."
    Keith: "Jeder macht mal einen Fehler, Sir."
    DeVriess: "Sie haben vollkommen Recht. Aber manche Fehler dürfen bei der Marine nicht passieren, und zwar solche, die Menschenleben und Material kosten können. Ich habe übrigens hier Ihre Beurteilung. Was meinen Sie, was da über Sie drinnen steht?"
    Keith (liest die Beurteilung): "Fähnrich Keith ist ein begabter junger Mann. Er wird bestimmt ein guter Offizier, wenn er erst einmal gelernt hat, was Verantwortung und Pflichtbewusstsein bedeuten."
    DeVriess: "Was halten Sie davon, Keith?"
    Keith: "Sir, darf ich mir ein Wort erlauben?"
    DeVriess: "Ja natürlich."
    Keith: "Ich habe einen Fehler gemacht. Aber warum sind Sie bei mir so streng? Hier tut doch jeder, was er will. Das Schiff ist total verschlampt und bei unseren Matrosen hat man den Eindruck, es handelt sich um Piraten."
    DeVriess: "Nach allem, was Sie da gerade gesagt haben, finde ich wohl auch Ihre Missbilligung. Nur weiter so, Keith, von Mann zu Mann."
    Keith: "Sir, eine Missbilligung Ihrer Person steht mir nicht zu. Aber meine Vorstellung von einem Captain unterscheidet sich von der Ihrigen."
    DeVriess: "Ich werde mich bessern. Hier habe ich noch etwas, was Sie vielleicht in bessere Laune versetzen wird. Wie Sie sehen, werde ich von diesem Kommando abgelöst. Nächste Woche haben Sie vielleicht schon einen anderen Captain. Ihr neuer Kommandant heisst Phillip Francis Queeg. Zufrieden?"
    Keith: "Ja Sir."
    DeVriess: "Gut. Dann bin ich es auch." thx Mickey
  • Captain DeVriess: "Sie waren sicherlich enttäuscht, dass Sie einem Minenräumer zugeteilt wurden."
    Fähnrich Keith: "Wenn ich ehrlich sein soll, ja Sir."
    DeVriess: "Sie sahen sich wohl schon auf einem Schlachtschiff oder einem Flugzeugträger. Sie sind sich wohl zu schade für die Caine."
    Keith: "Nein Sir. Ich werde mir die größte Mühe geben."
    DeVriess: "Die Caine ist kein Luxusdampfer, sondern ein alter verbeulter Eimer. Sie war die letzten 18 Monate da draußen. Und wenn wir hier nicht von früh bis spät schuften würden, hätte sie sich schon längst in Wohlgefallen aufgelöst."
    Keith: "Ich verstehe, Sir."
    DeVriess: "Sie verstehen überhaupt nichts. Ob es Ihnen passt oder nicht. Sie gehören jetzt zur Ausschussware. Steve, stecken Sie ihn zu Keefer und den Nachrichtenleuten. Und sagen Sie Keefer, er soll diesen Musterschüler und den anderen Neuling auf dem Schiff herumführen."
    Leutnant Maryk: "Jawohl Sir."
    DeVriess: "Und Keith, nehmen Sie es nicht so tragisch. Man kann sich an alles gewöhnen. Sogar an mich." thx Mickey
  • Eintrag in Lt. Maryks Tagebuch: "Diesen Bericht schreibe ich, weil die Möglichkeit besteht, dass der Kommandant dieses Schiffes bis zu einem gewissen Grade geistesgestört ist." thx Mickey
  • Greenwald: "Ich war damals noch Student. Mister Keefer fing an, Geschichten zu schreiben. Und Mister Keith machte noch die Fussballplätze unsicher. Wer hat da für unser Land gekämpft und hat seine besten Jahre geopfert? Queeg war es, neben vielen anderen, die die Strapazen besser überstanden haben, als er. Wir konnten ja damals mit sowas nicht genug Geld verdienen." thx Mickey
  • Leutnant Keefer: "Geben Sie mir Ihre Order, die allmächtigen Papiere, die aus jedem Menschen eine willenlose Maschine machen." thx Mickey
  • Lt. Keefer: "Steve, hast Du schon einmal den Artikel 184 der Marinedienstordnung gelesen?"
    Lt. Maryk: "Flüchtig."
    Lt. Keefer: "Hier. Ich zeig' in dir. Auf den müssten wir uns berufen. Artikel 184. Es ist denkbar, dass besondere oder außerordentliche Umstände auftreten, die es erforderlich machen, dass der Kommandant eines Schiffes von einem Untergebenen abgelöst wird. Er kann ihn entweder festnehmen oder für krank erklären. Diese Massnahme darf nur mit Zustimmung der nächsthöheren Dienststelle durchgeführt werden....ausgenommen, eine Rückfrage bei dieser ist aus besonderen Gründen undurchführbar. Steve, diesen Artikel würde ich mir merken." thx Mickey
  • Rechtsanwalt Greenwald: "Also Doktor. Sie haben bei Captain Queeg folgende Symptome festgestellt. Verfolgungskomplexe, unbegründetes Misstrauen, übertriebene Strenge, krankhafte Pedanterie und eine neurotische Sucht, sich bestätigt zu fühlen. Wie ist der Fachausdruck für eine solche Krankheit?"
    Psychologe: "Von Krankheit habe ich nicht gesprochen."
    Greenwald: "Danke für die Berichtigung. Wie würden Sie einen Menschen nennen, der all diese Symptome aufweist?"
    Psychologe: "Eine paranoide Persönlichkeit. Deswegen ist noch niemand dienstuntauglich."
    Greenwald: "Wie nannten Sie eine solche Persönlichkeit?"
    Psychologe: "Paranoid...Dürfte ich etwas anmerken? Ich glaube, der Herr Verteidiger verdreht absichtlich meine Worte. Es ist ein großer Unterschied, ob jemand geistesgestört oder nur eine paranoide Persönlichkeit ist."
    Greenwald: "Ich will es mal so formulieren. Ist Captain Queeg durch Überanstrengung dienstunfähig geworden?"
    Psychologe: "Das ist eine merkwürdige Frage."
    Greenwald: "Finden Sie? Wie lange sind Sie schon bei der Marine, Doktor?"
    Psychologe: "Etwa anderthalb Jahre."
    Greenwald: "Waren Sie schonmal auf See?"
    Psychologe: "Nein."
    Greenwald: "Haben Sie bisher schonmal ein Gutachten über einen Kommandanten eines Kriegsschiffes abgegeben?"
    Psychologe: "Nein."
    Greenwald: "Dann können Sie auch nicht wissen, welche Anforderungen dieser Posten an so einen Mann stellt. Und deshalb ist Ihr Gutachten für mich auch nicht maßgebend."
    Vertreter der Anklage: "Die Verteidigung hat da eben einen interessanten Punkt angesprochen. In Ihrer Privatpraxis hatten Sie doch auch Patienten, die vor schweren Entscheidungen standen, zum Beispiel Polizisten oder Fabrikdirektoren."
    Psychologe: "Ja und auch Piloten, bei deren Entscheidungen es um Leben und Tod geht."
    Vertreter der Anklage: "Und waren Sie bei jedem dieser Patienten in der Lage, festzustellen, wenn dieser in seiner Entschlusskraft beeinträchtigt war?"
    Psychologe: "Ja. Selbstverständlich."
    Vertreter der Anklage: "Danke."
    Greenwald zu Lt. Maryk: "Der ist schlau." thx Mickey
  • Rechtsanwalt Greenwald: "Also, ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber Sie haben alle Chancen, gehängt zu werden." thx Mickey
  • Rechtsanwalt Greenwald: "Also, Mister Maryk. Was sind Sie? Ein Verrückter oder ein Meuterer? Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht." thx Mickey
  • Rechtsanwalt Greenwald: "Und jetzt kommen wir zu unserem wahren Schuldigen, wegen dem wir fast noch verloren hätten, zu unserem Shakespeare, der als Zeuge einen Roman erzählt vor Gericht. Erzählen Sie den anderen von Ihrer Aussage, Mister Keefer."
    Lt. Keefer: "Tun Sie es. Sie können es besser."
    Greenwald: "Seine Aussage solltet Ihr mal lesen. Er kannte kaum den Namen von Captain Queeg." thx Mickey
  • Richter: "Herr Verteidiger! Es gibt keine schwereren Anschuldigungen gegen einen verdienten Offizier, als Feigheit vor dem Feind!"
    Greenwald: "Die Verteidigung möchte folgendes erklären. Die Verteidigung will nicht beweisen, dass Captain Queeg ein Feigling ist. Ganz im Gegenteil. Die Verteidigung ist sogar der Ansicht, dass jemand, der es bis zum Kommandanten eines amerikanischen Kriegsschiffes geschafft hat, kein Feigling sein kann. Wenn also ein verdienter Offizier im Moment der Gefahr versagt, so müssen bestimmt andere Gründe vorliegen." thx Mickey


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